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hilft kein Kleckern, klotzen ist angesagt ! In Windeseile werden fünf Strahlrohre vorgenommen, der maßive Wassereinsatz zeigt binnen Minuten Wirkung, Flammen und Hitzewirkung gehen spürbar zurück, das gröbste ist geschafft, aber noch längst nicht alles ! Die Drehleiter kommt zum Einsatz, jedem der Helfer und der zahlreichen Zuschauer wird klar, von welcher Bedeutung das Fahrzeug bei der Bekämpfung von Bränden dieser Art ist. Die Feuerwehren aus Ober- und Nieder-Ofleiden bauen eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke, vom Rathaus aus ( Entfernung: ca 250 m) auf, die Lage ist unter Kontrolle. In der Anfangsphase des Brandes war die Hitzestrahlung so groß, daß die Giebel und Teile des Daches des direkt angrenzenden Wohnhauses beschädigt wurden. Wegen der dortigen starken Verrauchung mußten neun Atemschutzgeräte und ein Hochleistungslüfter eingesetzt werden. Zum Aufspüren von versteckten Brandnestern wurde die Wärmebildkamera des Vogelsbergkreises angefordert. Insgesamt befanden sich etwa 60 Einsatzkrfte mit elf Fahrzeugen vor Ort. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz der Nachbarn, die in vorbildlicher Art und Weise die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen versorgten. Gegen 06.00 Uhr konnten die Feuerwehren von Ober-und Nieder-Ofleiden wieder abrücken, während noch den ganzen Vormittag eine Brandwache vor Ort blieb. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf weit über 80.000 Euro. Für die Feuerwehr Homberg/Ohm war dieser Brand bereits der zweite Brandeinsatz in dieser Nacht. Gegen Mitternacht hatten unbekannte Täter versucht eine Scheune in der Bahnhofsstraße in Brand zu setzten. Dieser Brand wurde glücklicherweise rechtzeitig entdeckt, so daß nur geringer Sachschaden entstand.
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