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Nähe stehendes neu gebautes Wohnhaus überzugreifen: Erstes Ziel des Feuerwehreinsatzes war es, eine Brandausweitung auf dieses Gebäude zu verhindern. Trotz extremen Wassermangel in der Anfangsphase des Löschangriffes gelang dies vollständig. Da das Löschwasser eines Hydranten nahe der Brandstelle nicht ausreichte, war es erforderlich, eine Löschwasserversorgung über lange Wegestrecke zur Löschwasserzisterne in Nieder-Ofleiden aufzubauen. Die etwa 750 m lange Schlauchleitung wurde binnen kürzester Zeit vom SW 1000, besetzt mit drei Einsatzkräften verlegt, auslegen mit der Hand hätte ein vielfaches an zeitlichem und personellem Aufwand bedeutet. Besonders wirksam bei der Brandbekämpfung zeigte sich erneut die Drehleiter. Am Brandobjekt gab es nichts mehr zu retten, es blieben praktisch nur noch die Außenwände stehen, aber das Nachbarhaus wurde durch den Feuerwehreinsatz vor großem Schaden oder gar Vernichtung bewahrt. Die Feuerwehr aus Nieder-Ofleiden war mit 22 Einsatzkräften, zwei Fahrzeugen und zwei Anhängern, die Stützpunktfeuerwehr Homberg/Ohm mit 20 Einsatzkräften, sechs Fahrzeugen und einem Anhänger im Einsatz. Bürgermeister Eckhard Hisserich und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Werner Rinke verschafften sich einen Überblick über die Lage am Einsatzort. Gegen 08.30 Uhr konnten die Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen, es gab jedoch noch alle Hände voll zu tun, bis die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, denn verschmutztes Schlauchmaterial in großer Menge mußte gereinigt, die Fahrzeuge gewaschen und mit neuen Schläuchen bestückt werden. Im Brandschutt entwickelten sich immer wieder Glut - bzw. Brandnester, so daß die Einsatzstelle noch mehrfach angefahren werden mußte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf weit über 500.000 DM.
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