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Die Nieder-Ofleider Feuerwehr rückte bereits drei Minuten nach der Alarmierung mit zwei Fahrzeugen, einem Anhänger und zehn Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus und forderte umgehend die Stützpunktfeuerwehr aus Homberg nach, da abzusehen war, daß die eigenen Atemschutzgeräte bei weitem nicht ausreichen würden, da bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl schlugen und sich die Flammen rasend schnell ausbreiteten. Sofort wurde eine Wasserversorgung über einen Hydranten in der Nähe der Einsatzstelle und eine lange Wegstrecke von der Löschwasserzisterne ( Entfernung: ca 300 m ) aufgebaut und das Feuer von außen und auch von innen bekämpft. Als die Stützpunktfeuerwehr aus Homberg/Ohm an der Einsatzstelle eintraf, konnten weitere Trupps unter Atemschutz in das Hausinnere vordringen und die Flammen bekämpfen. Von Außen wurden diese Bemühungen von der Drehleiter aus wirksam unterstützt. Die Flammen fraßen sich in der Dachverschalung immer weiter, so daß es notwendig war, an mehreren Stellen das Dach zu öffnen. Ohne eine entsprechende Anzahl von Atemschutzgeräten wäre eine effektive Brandbekämpfung nicht möglich gewesen, doch ”Gott sei Dank”, wurde der Bestand an Atemschutzgeräten im Bereich der Großgemeinde, Zug um Zug aufgestockt, so daß genügend Geräte zur Verfügung standen, obwohl dieser Einsatz bis dato der umfangreichste Atemschutzeinsatz in der Geschichte der Homberger Wehren war. Gegen 18.00 Uhr konnte die Stützpunktfeuerwehr Homberg die Einsatzstelle verlassen. Einsatzkräfte aus Nieder-Ofleiden blieben die ganze Nacht als Brandwache vor Ort, mußten aber nicht mehr eingreifen. Durch einen besonnenen Löschangriff entstand so gut wie kein Wasserschaden im Untergeschoß des vom Brand betroffenen Gebäudes, so daß dieses weiterhin bewohnt werden konnte.
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